Stellers Seekühe und Aleuten-Jäger im Beringmeer
Frühe Neuzeit — 1650 — 1789

Stellers Seekühe und Aleuten-Jäger im Beringmeer

In den eiskalten, flachen Gewässern der Kommandeurinseln grasen gewaltige Stellersche Seekühe friedlich in dichten Kelpwäldern, während indigene Jäger in ihren traditionellen Baidarkas durch die graue Gischt navigieren. Diese bis zu neun Meter langen Giganten mit ihrer rindenartigen, faltigen Haut wurden erst 1741 während der Bering-Expedition wissenschaftlich beschrieben und fielen nur 27 Jahre später der massiven Überjagung durch Pelzhändler zum Opfer. Das Bild fängt einen flüchtigen Moment der Koexistenz ein, kurz bevor diese majestätische Megafauna des Nordpazifiks für immer aus dem Ökosystem verschwand.

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