Chu-Bauern in Reisfeldern mit rot-schwarzen Lackgefäßen
Eisenzeit — 1,200 BCE — 500 BCE

Chu-Bauern in Reisfeldern mit rot-schwarzen Lackgefäßen

Bäuerinnen und Bauern des Staates Chu stehen knietief im Wasser eines Reisfeldes im mittleren Yangzi-Gebiet und setzen junge Setzlinge in ordentlichen Reihen, während auf den Dämmen Körbe, Holzwerkzeuge und Bündel grüner Halme liegen. Die kurzen Hanfgewänder, das Stelzen-Speicherhaus und die feuchtwarme Landschaft mit Bambus und Weiden verweisen auf die südchinesische Umwelt des 6.–5. Jahrhunderts v. Chr., in der Nassreisanbau das Leben prägte. Daneben leuchten rot-schwarz lackierte Holzgefäße auf – ein Hinweis auf die hochentwickelte Lackkunst von Chu, die selbst im ländlichen Alltag sichtbar war und die materielle Kultur des südlichen China deutlich von den nördlichen Hirsegebieten unterschied.

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