Irokesische Maisernte vor Langhäusern am Sankt-Lorenz-Strom
Hochmittelalter — 1000 — 1300

Irokesische Maisernte vor Langhäusern am Sankt-Lorenz-Strom

An den fruchtbaren Ufern des Sankt-Lorenz-Stroms im 13. Jahrhundert ernten irokesische Familien gemeinschaftlich Mais und Kürbisse vor ihren imposanten Langhäusern aus Zedernrinde und Eschenholz. Diese Szene veranschaulicht den Übergang der Sankt-Lorenz-Irokesen zu einer sesshaften, landwirtschaftlich geprägten Lebensweise, wobei die „Drei Schwestern“ – Mais, Bohnen und Kürbis – die Grundlage ihrer Ernährung im heutigen Québec bildeten. In detailgetreuen Gewändern aus Hirschleder nutzen die Bewohner handgeflochtene Körbe und Steinwerkzeuge, während im Hintergrund Einbäume und Fischtrockengestelle die tiefe Verbundenheit mit dem Fluss als lebenswichtige Ressource verdeutlichen.

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