Paläolithische Menschen in Siedlungen aus Mammutknochen-Hütten
Eiszeiten — 2.6 — 0.01 Ma

Paläolithische Menschen in Siedlungen aus Mammutknochen-Hütten

In der eisigen Abenddämmerung der osteuropäischen Mammutsteppe bearbeiten Angehörige von Homo sapiens den Kadaver eines Wollhaarmammuts, Mammuthus primigenius, zwischen niedrigen, mit Häuten bedeckten Hütten aus Mammutknochen und Stoßzähnen, während Kolkraben (Corvus corax) im Wind auf Reste hoffen. Solche Lager waren vor etwa 20.000 bis 15.000 Jahren im Spätpleistozän Teil einer trockenen, lössreichen Kältesteppe, die trotz Frost, Staubstürmen und spärlicher Vegetation erstaunlich produktiv war. Das orangefarbene Feuerlicht auf Elfenbein, Fell und gefrorenem Boden erinnert daran, wie eng menschliches Überleben damals mit den gewaltigen Pflanzenfressern der Eiszeit verknüpft war.

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