Am Ende des Perm, vor etwa 252 Millionen Jahren, zeigt diese Szene ein flaches Randbecken an Pangaeas Küste, dessen Meeresboden bereits in schwarzen, sulfidhaltigen Schlamm und lebensfeindliche Sauerstoffarmut gekippt ist. Zwischen bakteriellen Belägen und trüb braungrünem Wasser mit öligem Schimmer liegen nur noch wenige Überlebende: kleine Muscheln der Gattung Claraia, seltene, gestresste Trilobiten wie Pseudophillipsia und passiv treibende Medusen. Solche eingeschränkten Becken wurden während des „Großen Sterbens“ zu Todeszonen, als sich Anoxie und giftiger Schwefelwasserstoff ausbreiteten und die marinen Ökosysteme beim größten Massenaussterben der Erdgeschichte kollabierten.
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- English: Permian Claraia bivalves in anoxic seafloor mud
- Français: Bivalves Claraia dans la boue anoxique permienne
- Español: Bivalvos Claraia en el lodo anóxico del Pérmico
- Português: Bivalves Claraia no lodo anóxico do período Permiano
- العربية: ذوات الصدفتين كلاريا في طين القاع اللاهوائي البرمي
- हिन्दी: पर्मियन काल के एनोक्सिक समुद्री तल पर क्लाराया बाइवाल्व्स
- 日本語: ペルム紀の貧酸素海底に生息するクラライア類
- 한국어: 페름기 빈산소 해저 진흙 속의 클라라이아 조개
- Italiano: Bivalvi Claraia nel fango anossico del tardo Permiano
- Nederlands: Permische Claraia-tweekleppigen in anoxische modder op de zeebodem