Permische Claraia-Muscheln im anoxischen Meeresboden-Schlamm
Perm — Großes Sterben — 299 — 252 Ma

Permische Claraia-Muscheln im anoxischen Meeresboden-Schlamm

Pangäa
Am Ende des Perm, vor etwa 252 Millionen Jahren, zeigt diese Szene ein flaches Randbecken an Pangaeas Küste, dessen Meeresboden bereits in schwarzen, sulfidhaltigen Schlamm und lebensfeindliche Sauerstoffarmut gekippt ist. Zwischen bakteriellen Belägen und trüb braungrünem Wasser mit öligem Schimmer liegen nur noch wenige Überlebende: kleine Muscheln der Gattung Claraia, seltene, gestresste Trilobiten wie Pseudophillipsia und passiv treibende Medusen. Solche eingeschränkten Becken wurden während des „Großen Sterbens“ zu Todeszonen, als sich Anoxie und giftiger Schwefelwasserstoff ausbreiteten und die marinen Ökosysteme beim größten Massenaussterben der Erdgeschichte kollabierten.

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